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que[e]r-Programm / Oktober 2008
Alle Veranstaltungen finden in unseren neuen Location im Herzen des Stenzellands (Wipplingerstr. 23 / 1010 Wien) statt - manchen wird sie noch als die "Brücke" ein Begriff sein - und beginnen um 20:00, geöffnet ist das que[e]r ab 18:30.
Der Eintritt ist immer kostenlos!!!
Weitere Infos gibts auf der que[e]r-Übersichtsseite
Das aktuelle Programm gibt es auch als PDF und als Webkalender!
Mittwoch 01. Oktober:
the que[e]r is back!
die sommerpause ist vorbei und das que[e]r startet mit einer welcome-back-party in die sensationelle 11 Saison!
leute treffen - plauschen, tratschen, wiedersehen - feiern! wie fein! und für den besonderen kick gibt's einen §278a-soli-quizabend. die fragen knifflig und teamarbeit ist alles. und natürlich winken dem sieger_innen team klasse preise.
leckerchen essen und delikates in flüssiger form wird es wie immer geben!
Mittwoch 08. Oktober:
no border - no nation!
am 10. 10. findet der dezentrale Aktionstag für Bewegungs- und Bleibefreiheit statt. um uns gemeinsam darauf einzustimmen, Ideen zu spinnen und auszutauschen laden wir euch herzlich zu einem gemütlich-aktiven antirassistischen Filmabend. Neben Aktions-Clips und Mini-Dokus gibt's Raum für spannende Diskussion und konkretes Pläne schmieden.
lets do some cool action!
hosted by rosa antifa wien & que[e]r
Mittwoch 15. Oktober:
Von BFJ zu RFJ und FPÖ
Dem Bund freier Jugend ist etwas gelungen, an dem zahlreiche rechtsextreme Gruppen und Grüppchen zuvor scheiterten: Ein breites Spektrum vom studierenden Jungfreiheitlichen bis zu Schläger-Hooligans und Nazi-Skins anzusprechen - und diese nachhaltig zu organisieren. Dafür gab es massive Unterstützung aus ganz Österreich und Deutschland. Die extreme Rechte versucht dabei gezielt den Prozess gegen die mutmaßlichen Anführer des BFJ in eine Kampagne gegen das Verbotsgesetz umzuwandeln.
Bei dieser Veranstaltung soll etwas Licht ins Dunkel der (Ex-)BfJ-Strukturen gebracht und insbesondere die Verbindungen zu RFJ und FPÖ sowie ins Hooligan-Milieu aufgezeigt werden. Auch die Versuche der AFP, sich nach oberösterreichischem Vorbild auch im östlichen Bundesgebiet nachhaltig zu verjüngen, sollen näher beleuchtet werden.
Der Abend wird gestaltet von Thomas Damböck (Infoladen Wels) und antifaschistischen Aktivist_innen aus Wien.
Mittwoch 22. Oktober:
und der Berg ruft und ruft...
Zum inzwischen vierten mal organisierte der AK- Gegen den Kärnter Konsens 2008 die antifaschistischen Protesttage gegen das rechts-revisionistische Ulrichsbergtreffen von Kärnter Heimatverbänden, Wehrmachts- und Waffen-SS-Veteranenverbänden. Die Ulrichsberggemeinschaft versucht sich offiziell demokratisch und unverfänglich zu geben. Das am Berg aber tatsächlich rechtsextremer "Hardcore" geboten wird, weiß nicht nur die NPD. Wie eine Abnahme der Teilnehmer_innen Zahlen bei gleichzeitiger rapider Zunahme von Neonazi Beteiligung politisch zu bewerten ist, wollen wir an diesem Abend näher betrachten.
Mittwoch 29. Oktober:
Einstellung aller 278a-Verfahren - sofort!
Ende Mai 2008 stürmten österreichische Spezialeinheiten der Polizei brutal mehr als zwanzig Wohnungen und Büroräume von TierrechtsaktivistInnen aus Luxemburg, Deutschland und Österreich. Über zehn Personen wurden im Zuge dessen U-Haft verhängt. Vorwurf ist die Mitgliedschaft in einer - nicht näher benannten - "Kriminellen Organisation" nach §278a StGB. Zentraler Bestandteil dieses Vorwurf gegen die betroffenen AktivistInnen ist nach diesem Anti-Mafia-Paragraphen, dass sie durch ihre langjährige politische Tätigkeit einen "erheblichen Einfluss auf Politik oder Wirtschaft" ausüben würden. Auf Grundlage von §278a wurden aber nicht nur drei Monate Beugehaft über zehn der Betroffenen verhängt, sondern der Paragraph wurde schon im Vorfeld herangezogen, um einen "Großen Lauschangriff" gegen sie durchzuführen.
Mittlerweile sind zwar alle zehn AktivistInnen wieder frei; Ermittlungen und Verfahren gegen sie aber noch lange nicht eingestellt. Bei der Veranstaltung soll daher über Stand polizeilicher Überwachung bzw. Ermittlungen und anstehende Verfahren informiert werden, sowie ein kritisches Resümee über die bisherige Soli- und Antirepressionsarbeit gezogen werden. Nicht zu letzt soll auch versucht werden die Repression in einem historischen, wie auch aktuellen europäischen Kontext zu sehen.
