Que[e]r

que[e]r-Programm / Februar 2008

Alle Veranstaltungen finden in unseren neuen Location im Herzen des Stenzellands (Wipplingerstr. 23 / 1010 Wien) statt - manchen wird sie noch als die "Brücke" ein Begriff sein - und beginnen um 20:00, geöffnet ist das que[e]r ab 18:30.

Der Eintritt ist immer kostenlos!!!

Weitere Infos gibts auf der que[e]r-Übersichtsseite

Das aktuelle Programm gibt es auch als PDF und als Webkalender!

Mittwoch 06. Februar:

5 aus 75 für Mayday 2000

Antifaschist_innen in Graz sehen sich seit längerem mit dem rechtsextremen Wahnsinn zwischen Leopold Stocker Verlag und FPÖ konfrontiert. Proteste gegen Veranstaltungen mit europäischen Neo-Nazis und Rechtsextremen auf Einladung der FPÖ, wurden mit brachialer Repression geahndet. Die drohenden Prozesse kosten Zeit, Nerven und Geld!

Deshalb lädt das que[e]r zu einem antifaschistsichen Soli-Bingo Abend für die Aktivist_innen in Graz.

wer nicht kommen kann, aber trotzdem spenden mag, die/der tu das bitte unter: Sparbuch Nr.: 32 226 185
BLZ: 38 000
Bezeichnung: mayday2000 graz

Mittwoch 13. Februar:

Polyamory - mehr als einen Menschen lieben ist moeglich: in Ehrlichkeit und Offenheit.

Immer mehr Menschen interessieren sich für / praktizieren einen Lebensstil, in dem Liebe und Sexualtität nicht mehr mit Ausschliesslichkeitsansprüchen gekoppelt werden, sondern wo die (Mit-)Freude mit dem Strahlen und Aufblühen der geliebten Menschen im Vordergrund steht.

In Wien gibt es monatliche Austauschtreffen zu Polyamory
http://free-creatives.net/polywiki/index.php/Hauptseite

Ein paar Leute aus dieser Gruppe kommen am 13.2. zu einem Themenabend ins que[e]r.

Mittwoch 20. Februar:

Asylpraxis hierzulande

Mit dem Fremdenrechtspaket 2005 wurde der momentane Höhepunkt der Repressionen gegenüber Flüchtlingen und MigrantInnen erreicht. Offensichtliches Ziel dieses Gesetzes ist die systematische Ausgrenzung von bestimmten "Fremden". Die Auswirkungen dieser "AusländerInnen raus"- bzw. "gar nicht erst rein"-Politik äußern sich beispielsweise in der Verfünffachung der Anzahl von Schubhäftlingen, der Verpolizeilichung des Asylverfahrens oder in der Legalisierung ausländischer PartnerInnen in binationaler Ehen.

Wir, die Deserteurs- und Flüchtlingsberatung, wollen an diesem Abend versuchen einen Überblick über die momentane Situation zu liefern und im Rahmen einer offenen Diskussion mögliche Handlungsspielräume bzw. Gegenstrategien auszuarbeiten.

Mittwoch 27. Februar:

Wir sind alle 129a!

Seit der Erfindung des Terrorparagrafen 129a 1976 dient er vor allem der Ausforschung und Kriminalisierung von linken Strukturen. Aus dem immensen Umfang der durchgeführten Überwachungs- und Durchsuchungsmaßnahmen resultiert die totale Offenlegung der Privatsphäre der Beschuldigten gegenüber staatlichen Behörden, aber auch gegenüber Mitbeschuldigten, ZeugInnen und AnwältInnen.

Seit mehr als einem Jahr muss sich die linke Szene in der BRD mit erneut intensiv mit Vorwürfen, Hausdurchsuchungen und Ermittlungen beschäftigen - wie z.B. die Verhaftungen und Verfahren zur "militanten gruppe" (mg) oder der vermeintlichen terroristischen Vereinigung mit dem Zweck derDurchführung einer militanten Kampagne gegen den G8-Gipfel.

2 Aktivist_innen von den RadicalQueers bzw. der ALB (Antifaschistische Linke Berlin) berichten über Repression in der BRD.