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que[e]r-Programm / Februar 2007
Alle Veranstaltungen finden in unseren neuen Location im Herzen des Stenzellands (Wipplingerstr. 23 / 1010 Wien) statt - manchen wird sie noch als die "Brücke" ein Begriff sein - und beginnen um 20:00, geöffnet ist das que[e]r ab 18:30.
Der Eintritt ist immer kostenlos!!!
Weitere Infos gibts auf der que[e]r-Übersichtsseite
Das aktuelle Programm gibt es auch als PDF [131kB] und als Webkalender!
Mittwoch 07. Februar:
Wii - Games!
Nicht nur geistige Ertüchtigung ist uns ein Anliegen, sondern auch die Förderung der Leibesübung. Daher laden wir zu den ersten Indoor-Wii-Games in die Sporthallen des que[e]r. Die Disziplinen reichen von Golf, über Bowling und Tennis, bis hin zum Kuhreiten. Zum Aufwärmen wird ausserdem noch eine Playstation zum Fußballspielen bereitstehen.
Mittwoch 14. Februar:
Vom Kärntner Urwald ins Parlament
Zur Vergangenheit und Gegenwart eines Freiheitlichen
Nachdem Mitte Jänner Fotos aufgetaucht sind, die den FPÖ-Obmann Heinz Christian Strache mit amtsbekannten Neonazis bei paramilitärischen "Spielen" in Kärnten zeigen, wissen wir erst, was er meinte, als er am Wiener FPÖ-Landesparteitag im Mai 2006 damit drohte, angesichts der drohenden "Überfremdung" den "Kampfanzug" anziehen zu wollen. Wer sich aber keine Illusionen über den Charakter der FPÖ machte, die/den konnte die desavouierenden Fotos nicht überraschen. Zudem häuften sich gerade in jüngster Zeit die Indizien für zahlreiche Querverbindungen zwischen der neonazistischen und der rechtsextremen Szene.
Die Indiskretion aus der Neonaziszene, welche sich dabei den Hahnenkampf zwischen Strache und Stadler nutzbar machte, war offenbar als Retourkutsche gedacht: Nur ein paar Tage davor hatte Andreas Mölzer in seinem Wochenblatt "Zur Zeit" die Neonazis als "Narrensaum" und Gerd Honsik als einen "als Frührentner in Spanien" lebenden "Nachtportier" abgekanzelt. Da war es an der Zeit, Spielkamerad Strache mal wieder an die glorreiche Vergangenheit zu erinnern...
Vortrag und Diskussion über Heinz Christian Straches bewegte Jugend, sein damaliges Umfeld, den österreichischen Neonazismus und sein Verhältnis zur FPÖ, die wieder einmal in Machtkämpfen versinkt.
Mittwoch 21. Februar:
G8 gib Acht!
In der Nähe von Rostock, in dem Küstenort Heiligendamm, werden sich Anfang Juni die so genannten G8-Staaten zum Gipfel treffen. Zeit also sich schleunigst den zahlreichen Gegenaktivitäten zu widmen, um auch noch selber partizipieren zu können. Dazu gibt es Informationen in Wort & Bild von der Anti-G8 Koordination Vienna (A-G8-K/Vienna) die sich seit Oktober 06 in die Mobilisierung eingeklinkt hat.
Mittwoch 28. Februar:
Keine Chance für Lisa Simpson?
Soziale Ungleichheit im Bildungssystem
Chancengleichheit in der Bildung gibt es nicht. Würde Lisa Simpson, die Tochter der Zeichentrickfamilie "The Simpsons", in Österreich aufwachsen, wäre es fraglich, ob sie einen akademischen Abschluss erreichen könnte. Der Vater ohne, die Mutter mit mittlerer Reife, in einer Kleinstadt lebend - in dieser Konstellation hätte Lisa, selbst nach erreichter Matura nur eine Chance von 6 - 8 Prozent, einen Universitätsabschluss zu erreichen. Längst notwendige Reformen des Bildungssystems werden seit Jahrzehnten blockiert, während Zugangsbeschränkungen oder Studiengebühren stets schnell politische Zustimmung finden.
Die neue Wissensgesellschaft sollte eine sein, an der alle teilhaben. Das Buch "Keine Chance für Lisa Simpson?" analysiert, weshalb es noch ein weiter Weg ist bis dorthin und wo vor allem Kinder aus "bildungsfernen Schichten" im Lebensraum Schule oder Universität mit gläsernen Decken und unsichtbaren Stolpersteinen zu kämpfen haben.
Vortrag und Diskussion mit einigen der AutorInnen.
